Horizonte

 

Der Horizont ist die Stelle, ab der ihr euch nicht mehr Auskennt.

Sich niemals zu verschließen, immer am Horizont zu stehen und dahinter zu blicken, ist eines der wenigen Dinge, die man sich sein Leben lang erhalten sollte.

Ich sehe oft Menschen, die damit aufgehört haben, ihre Welt zu hinterfragen, gleichsam nach draußen zu blicken, die gefangen sind in ihrer kleinen Welt, nicht mehr raus kommen, daran zugrunde gehen.

Solche Menschen machen mich traurig. Sie werden nie all die Faszination empfinden, die ich noch habe.

Natürlich kann niemand Tag ein und Tag aus immer alles reflektieren, neu betrachten, immer wieder aus sich raus gehen,  doch sollte man zumindest nie damit aufhören.

Man sieht es, wenn das jemandem zustößt. Sturheit, falscher stolz, Hilflosigkeit sind die Folge.

Wer in seiner eigenen Welt bleibt, verliert den Sinn für das reale.

Der Blick über den Horizont ist der Realitätsabgleich, der unser Hirn am Leben hält.

Ohne diesen besteht die Welt irgendwann nur noch aus dem eigenen selbst, obwohl es doch so viel mehr gibt.

Niemand verlangt, das ihr eure Welt verlasst; es ist nur wünschenswert zu sehen, welche Welten euch umgeben.

Das Ende des Blicks über den eigenen Horizont hinweg markiert den Anfang vom Ende des Denkens, der Offenheit und der Entwicklung des selbst.

Dieser Blogpost wird zum Teil ein Abbild meiner Gedanken wiederspiegeln und könnte Spuren von Wirrwar enthalten.

Teil 4 des Blogideekastens

Alle anderen Beiträge zu diesem Thema finden sich hier.

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