Helden und Vorbilder

Ich habe erst im Jahr 2014 festgestellt, wer und warum für mich Vorbild und Held ist.
Das liegt zum Teil daran, das ich auszog – und die Welt, die ich bisher als Realität wahrnahm, distanzierter betrachten konnte.

Mein Vater ist mir Vorbild, weil er trotz widrigen Umständen lebt, und dabei ein guter Mensch geblieben ist.
Meine Schwester ist mir ein Vorbild, weil sie sich durchsetzen kann.
Meine Mutter, weil sie sich den Humor behalten hat, den andere schon lange verloren haben.
Mein Onkel, weil er macht, was ihm gefällt, und glücklich damit ist.
Meine Großmutter, weil sie respektvoller, neugieriger und gutherziger ist als jeder andere Mensch ihres Alters, den ich kenne.

@delanji, weil sie da ist, da bleibt, und sich nicht unterkriegen lässt. (Website)
@imrozes, weil sie sich viel mehr, als ich es je könnte, an einem Problem festbeißen kann und nicht locker lässt, bevor es erledigt ist. (Website)
Meinen Freund @chris_wettstein, weil er mir Unbeschwertheit gezeigt hat – und darin ein wahrer Meister sein kann.
Und meinen Freund Stefan, der mich genauso zum denken bringt wie ich ihn.

Soweit zum persönlichen Umfeld.

Andere Vorbilder stammen in meiner Realität vor allem aus Büchern, Filmen, Spielen oder anderen Werken, oder aus der restlichen Realität, die mich so umgibt, Podcaster, Journalisten, vielerlei Menschen fallen für mich in die Kategorie Held, weil sie für mich dinge vollbracht haben, die in aus meiner Wahrnehmung in die Kategorie „bemerkenswert“ fallen.

Darunter fallen einige Identitäten, die ich hier nennen möchte:

Tim Pritlove, weil er Menschen Zugang zu Informationen und Bildung vermittelt, über ein Medium, das sich in den Alltag vieler hervorragend integrieren lässt, und nicht untätig ist, die Idee, die er hat, voran zu treiben.

Aaron Swartz, weil für ihn seine Ideale und Ideen sein größter Antrieb waren, und er sich von nichts abbringen ließ.
Sein zu kurzes Leben wurde hier mit einer Dokumentation geehrt, die ich euch wärmstens an Herz lege.

Carl Sagan, weil er mich mit seinen Büchern zu einem Menschen gemacht hat, der mehr denkt, und besser denken kann.
Gott und der tropfende Wasserhahn und der Drache in meiner Garage sind da insbesondere zu nennen.

Die Figur des Roland Deschain von Gilead – weil er nicht aufgab.

Legion, eine Figur aus der Videospiel-Trilogie Mass Effect, die im letzten Teil ihr Leben zum wohle ihres eigenen und aller anderen Völker im Universum opfert, um Friede herzustellen – ein Mahnmal dafür, das es höhere Ziele als das eigene Wohl gibt (wenngleich ich meines nicht für andere Opfern würde)

Atreju,ein Charakter aus der Unendlichen Geschichte, weil er an das gute im Menschen glaubte, auch als es unmöglich erschien, das davon etwas übrig geblieben ist.

Holger Klein, weil er mir klar machte, das jeder immer überall auf seltsame Pfade geraten kann. Auch ich, jederzeit.

Phileas Fogg, weil es ihm egal war, was andere sagten.

Constanze Kurz und Frank Rieger, weil sie recht gut auf dem Boden bleiben, wo andere längst abgehoben sind.

Malcolm Gladwell, weil er mir mir eine Perspektive auf Erfolg und Misserfolg eröffnet hat, die mir Ideen vermittelte, wieso mein Leben so verlief – und wie es noch verlaufen könnte.

Amelie, weil sie lebt, und nicht nur darüber nachdenkt, zu leben.

Die Damen von Konscience und die Jungs von Methodisch Inkorrekt – weil sie mir und anderen Wissenschaft leicht zugänglich machen, die mir sonst verschlossen bleiben würde.

Es tut mir leid um die, die ich vergessen habe – sollten sie mir einfallen, werde ich sie einpflegen.

Dieser Blogpost wird zum Teil ein Abbild meiner Gedanken wieder spiegeln und könnte Spuren von Wirrwarr enthalten.

Teil 6 des Blogideekastens

Alle anderen Beiträge zu diesem Thema finden sich hier.

2 Gedanken zu „Helden und Vorbilder

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