Guten morgen #51 (51 Tage später – kurzer Statusbericht, Schnullernazis [Rant])

51 Tage Später
51 Tage schreibe ich jetzt schon jeden Tag etwas in das Blog.
Mittlerweile beginne ich zu zweifeln, das diese Art schreibe etwas ist, was mir gefällt – es ist zu wenig durchdacht, zu flapsig, zu hingeworfen.
Allerdings ist es auch schön und zur Gewohnheit geworden. Mal schauen, ob ich morgen weiter mache.

Gleichheit
Gleichheit

 Schnullernazis [Rant]

tl;dr: Wenn ihr Vollidioten im Umfeld habt, dann redet mit ihnen, nett, freundlich, höflich, und macht ihnen klar, das sie scheiß erzählen.

Wir sind alle gleich.

Der gemeine Schnullernazi ist eine Person, die fundamentale Prinzipien unserer Gesellschaft nicht nur nicht verstanden hat, sondern auf sie spuckt (Unbewusst oder Bewusst sei dahin gestellt)

„Also in meiner Gegend kommen wir voll gut mit den Immigranten klar, die sind voll nett.“

Es ist nicht wichtig, Immigranten okay zu finden, weil sie nett sind, es ist wichtig, das alle die gleichen Rechte haben, selbst, wenn ihr irgendjemanden nicht mögt. Schließlich zündet auch niemand euer Haus an, weil ihr mal in der Schule derjenige wart, der gemobbt hat.

Niemand verlangt von Pegida, irgendwelchen Menschen in Freital oder sonstigen Leuten, jedwede Art von Menschen zu mögen – es steht auch keinem zu, das zu verlangen. Was allerdings jedem zusteht, ist genauso nach Recht und Ordnung und den Regeln unserer Gesellschaft behandel zu werden.

Dazu gehören auch dinge wie Akzeptanz und Toleranz, die wir auch ohne Gesetze gegenseitig ausüben müssen, um eine angenehmes Umfeld zu haben.
Es geht auch nicht darum, sich mit jedem anzufreunden, es geht darum, niemandem auf die Fresse zu hauen, weils euch passt.

Ich habe zumindest noch nie jemanden Wochenlang vor dem Haus seines Chefs demonstrieren sehen. Oder das Haus anzünden. Oder die Frau des Chefs belästigen. Oder den Chef verprügeln.
Es geht auch nicht darum, sich mit jedem anzufreunden, es geht darum, niemandem auf die Fresse zu hauen, weils euch passt.

Wenn all das trotzdem geschieht, muss irgendwo im Kopf der Akteure scheinbar geschrieben stehen, das Immigranten (oder auch einfach nur nachkommen dieser) nicht gleichwertige Menschen sind.

Wir sind zunächst einmal alle gleich – es kommt darauf an, was jeder daraus macht.

Wer annimmt, das tausende Menschen ihre Heimat, Familien, ihre Herkunft und womöglich sämtlichen Besitz hinter sich lassen, in ein Land gehen, in dem eine andere Sprache gesprochen wird und eine andere Kultur herrscht, vieles unbekannt ist, über Grenzen hinweg flieht, unter Umständen auf wackeligen Booten über ein Meer, nur um hier dann Kriminell zu sein – der hat sie nicht alle.

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