Frankfurt (am Main) #1 (Anreise, Hotel)

Die Anreise
Im Beruflichen Rahmen verschlug es mich diesmal in die Großstadt am Main.
Von Chemnitz nach Leipzig, von Leipzig nach Frankfurt – so ging die ganze Reise los.
Da ich eine Stunde Aufenthalt in Leipzig hatte, suchte ich meine bevorzugte Absteige auf: die Bierbar.wpid-img_20150601_143627.jpgDort wird man immer recht freundlich empfangen, es ist nie voll, es gibt Steckdosen an einigen strategischen Punkten – alles, was das Herz begehrt. Zusätzlich ist sie innerhalb des Bahnhofs gelegen, was lange Wege erspart.
(Und sie heißt Bierbar.)
Von da an ging die Reise im IC 2154 weiter, bis ich schlussendlich in Frankfurt ankam.

Frankfurt
Glücklicherweise traf ich im Zug eine nette Frau, die ich nach Hilfe bzgl. meines Umstiegs fragen konnte. Da ich nur 10 minuten Zeit hatte und nicht jeder Großbahnhof in Deutschland auf den ersten Blick übersichtlich ist, versprach ich mir so eine einfachere Reise.
Da sie über 30 Jahre lang in Frankfurt wohnte, stapfte sie freudig winkend los und meinte, sie bringe mich direkt zu meiner Anschlussbahn.
Nach 15 min des umherirrens (meine Bahn hab ich natürlich verpasst) ließ ich mich schließlich von ihr am Infostand abliefern und erreichte natürlich meine Tram, deren Station quasi um die Ecke war.
Der wunderbaren App Öffi von Andreas Schildbach zu verdanken ist, das ich mich trotzdem nicht unsicher und verloren fühlte. Da ich jetzt wusste, das ich auf jeden Fall noch an meinem Hotel ankommen sollte, wurde ich gleich entspannter.
(Öffi sollte jeder mit sich führen, der auch nur irgendwann mit Öffentlichen Verkehrsmitteln in Berührung kommt. Die App rettete mir in mehreren Städten und Ländern Stunden.)

Während der kurzen Odyssee erschlug mich der Hauptbahnhof etwas. Sehr viele Menschen, sehr viel Eile. Die Menschen, zumindest auf diesem Drehkreuz, waren alle furchtbar unentspannt und hatten es alle beeindruckend eilig. Während meines kurzen Aufenthalts in London war dem nicht so. Die Engländer scheinen trotz der bedeutend größeren Einwohnerzahl der Stadt einen Trick zu kennen, um entspannt zu bleiben.

Die Ankunft
Von Frankfurt-Niederrad aus ging es dann schließlich zu Fuß Richtung Motel One. Mit jedem Schritt weg vom Stadtkern wurde es ruhiger, was nach dem kleinen Schock vom Bahnhof sehr erholsam wirkte.
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Das Motel one, in dem ich den 02 und 03.06.2015 nächtige, hat mich durchaus überrascht. Verschrien durch seine Ausrichtung als Low-Budget Kette hatte ich ein, sagen wir mal, mittelmäßiges Hotel dieser Preisklasse erwartet.
Die Lobby ist, wie erwartet, recht groß, Luftig und auch schön anzusehen (Der erste Eindruck macht schließlich einiges aus.)
wpid-img_20150602_191512.jpgDas Zimmer selbst ist nicht der Rede wert. Die Einrichtung ist nicht hässlich (mir gefällt sie sogar recht gut), es ist sauber, das Bett ist groß, die Dusche ausreichend. Mir fiel nichts auf, worüber es sich zu beschweren lohnen würde. Kein Zimmer, in dem man sich Tagelang verkriechen will, aber definitiv mehr als ausreichend.
So endete der erste, zugegebenermaßen recht kurze Tag in Frankfurt.
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